
DJI Lito X1
Die Premium-Schwester der Lito 1 mit 1/1,3-Zoll-Sensor, Front-LiDAR und D-Log M-Farbprofil.
Kurzfazit vorweg
Die Lito X1 ist die spannendste Einsteiger-Drohne 2026 – nicht nur, weil sie an sich gut ist, sondern weil DJI mit ihr Features in eine Preisklasse zieht, die bisher absolut undenkbar waren. Front-LiDAR, größerer Sensor und 10-bit-Farbprofil für 379 €: Das wäre vor zwei Jahren noch eine Drohne in der 800-Euro-Klasse gewesen.
Was steckt drin? Die wichtigsten Specs
- Gewicht: unter 249 g (CE C0-Klassifizierung)
- Kamera: 1/1,3-Zoll-CMOS, 48 MP, 4K/60fps HDR, 4K/100fps Slow-Mo, 8K-Fotos, vertikaler Modus
- Farbprofil: D-Log M (10 bit) – für anspruchsvolle Color-Grading-Workflows
- Stabilisierung: mechanischer 3-Achsen-Gimbal
- Flugzeit: bis zu 36 Minuten pro Akku
- Hinderniserkennung: omnidirektional + Front-LiDAR (auch bei Dämmerung zuverlässig)
- Speicher: 42 GB intern + microSD-Slot
- Intelligente Funktionen: ActiveTrack, Waypoints, QuickShots, Return-to-Home
Drei Dinge, die die X1 besser macht
1. Größerer Sensor – spürbar bessere Low-Light-Performance
Der 1/1,3-Zoll-Sensor ist der gleiche, der in der DJI Mini 4 Pro steckt. Praktisch heißt das: Bei Dämmerung, in Innenräumen und bei bewölktem Himmel ist die X1 deutlich überlegen. Farben bleiben natürlicher, Rauschen ist sichtbar weniger ausgeprägt. Für Hobby-Filmer, die nicht nur bei strahlendem Sonnenschein fliegen, ist das ein echter Vorteil.
2. Front-LiDAR – sicherer fliegen bei schlechten Lichtverhältnissen
Die normale Hinderniserkennung funktioniert über Kameras – die brauchen aber ausreichend Licht und Konturen. Bei Dämmerung, vor weißen Wänden oder in nebligen Umgebungen versagen sie. LiDAR (Lasermessung) hat dieses Problem nicht: Es funktioniert auch dann zuverlässig, wenn man nichts mehr sieht. Für Einsteiger ein massiver Sicherheitsbonus.
3. 42 GB interner Speicher
Klingt banal, ist es aber nicht. Bei der Lito 1 musst du immer eine microSD-Karte einlegen, sonst kannst du nichts aufnehmen. Bei der X1 reichen 42 GB für etwa 30 Minuten 4K-Material – genug für spontane Aufnahmen ohne extra Karte.
Wo Lito 1 und Lito X1 identisch sind
Außer den drei genannten Punkten teilen sich beide Drohnen praktisch alles: Design, Flugzeit, Reichweite, omnidirektionale Hinderniserkennung, Gewicht, App-Anbindung, Gimbal, intelligente Flugmodi. Wer also nicht ausdrücklich einen der drei Vorteile braucht, fährt mit der günstigeren Lito 1 genauso gut.
Pros & Cons
Was uns gefällt
- Front-LiDAR für sichere Flüge auch bei Dämmerung
- Größerer Sensor – deutlich bessere Low-Light-Qualität
- 42 GB interner Speicher
- D-Log M 10-bit-Farbprofil für Color-Grading
- HDR-Video und 4K/60fps
- Waypoint-Unterstützung (Lito 1 hat das nicht)
- Trotzdem unter 249 g – kein Drohnenführerschein
Was besser sein könnte
- 80 € teurer als die Lito 1 – nicht jeder braucht die Mehrleistung
- Plus-Akku für 52 Minuten Flugzeit in der EU nicht verfügbar
- Reale Flugzeit eher 25–30 Min. als die beworbenen 36
Für wen lohnt sich die Lito X1?
Die DJI Lito X1 ist die richtige Wahl, wenn …
- … du auch bei schlechten Lichtverhältnissen fliegen und filmen willst
- … dir maximale Sicherheit durch LiDAR-Sensoren wichtig ist
- … du in deinem Workflow mit D-Log-Material und Color-Grading arbeitest
- … du Waypoint-Routen für wiederholbare Aufnahmen brauchst
Wer hingegen nur bei Tageslicht fliegt und das Material direkt in Apps wie Instagram oder TikTok bearbeitet, findet in der DJI Lito 1 für 80 € weniger die solidere Wahl.
Lito 1 oder Lito X1 – Entscheidungshilfe
Faustregel: Wenn du bei Tageslicht fliegst und JPEGs sowie fertige 4K-Videos willst, reicht die Lito 1. Wenn du in der Dämmerung fliegst oder in der Postproduktion mit D-Log arbeitest, nimm die Lito X1.
Unser Urteil: Die DJI Lito X1 ist die technisch ausgereifteste Drohne ihrer Preisklasse 2026 – und für viele Käufer den Aufpreis wert. Wer die volle Bandbreite an Features will (LiDAR, größerer Sensor, D-Log-Profil, interner Speicher), bekommt hier unsere Premium-Empfehlung im Einsteiger-Segment.