DJI Mini 3 Drohne mit größerem Sensor und vertikalem Video-Modus im Flug über Küstenlandschaft
Im Test

DJI Mini 3

★★★★★ 249 g 4K/30fps HDR 38 Min. 10 km

Die Premium-Variante der DJI-Mini-Reihe: größerer 1/1,3″-Sensor, längere Flugzeit, vertikaler Modus für Social-Media-Content.

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Kurzfazit vorweg

Bei dem aktuellen Preis von 329 € ist die DJI Mini 3 für viele Einsteiger die bessere Wahl als die Mini 4K. Für 80 € Aufpreis bekommst du einen deutlich größeren Sensor, sieben Minuten mehr Flugzeit und den vertikalen Video-Modus – das sind echte Upgrades, die im Alltag einen Unterschied machen. Nur wer wirklich jeden Euro umdrehen muss oder ausschließlich bei hellem Sonnenschein fliegt, ist mit der Mini 4K ebenfalls sehr gut bedient.

Der Hauptunterschied: Der Sensor

Die Mini 3 hat einen 1/1,3″-Sensor, die Mini 4K einen 1/2,3″. Das klingt nach kleiner Zahl, macht aber in der Praxis den größten Unterschied aus: Bei Dämmerung, bedecktem Himmel und Indoor-Aufnahmen fängt die Mini 3 deutlich mehr Licht ein. HDR in Video und Foto ist damit realistisch, bei der Mini 4K nur rudimentär.

Was noch besser ist

  • 38 Minuten Flugzeit (vs. 31 Min. bei Mini 4K) – und bis zu 51 Min. mit dem optionalen Plus-Akku
  • Vertikaler Modus: Die Kamera dreht sich für Instagram/TikTok-Content um 90°
  • Bessere Funkverbindung: stabiler in der Stadt, weniger Abbrüche
  • QuickShots & intelligente Flugmodi: umfangreicher als bei der Mini 4K

Was nicht besser ist

Überraschung: Trotz des Premium-Preises fehlt auch der Mini 3 die Hinderniserkennung.

Wer die Mini 3 Pro (noch teurer) erwartet, wird enttäuscht sein. Keine omnidirektionalen Sensoren, keine aktiven Tracking-Modi wie ActiveTrack 5.0, kein 4K/60fps. Die Pro-Serie ist hier klar abgegrenzt.

Pros & Cons

Was uns gefällt

  • Deutlich bessere Bildqualität bei schwachem Licht
  • 38–51 Minuten Flugzeit (mit Plus-Akku)
  • Vertikaler Modus für Social Media
  • Unter 250 g – kein Führerschein
  • Robusteres Funk-Signal in der Stadt

Was besser sein könnte

  • Keine Hinderniserkennung
  • Kein 4K/60fps
  • Plus-Akku wiegt 290 g – dann Führerschein-Pflicht
  • Pro-Features (ActiveTrack 5.0) bleiben der Mini 3 Pro vorbehalten

Für wen lohnt sich die Mini 3?

Die DJI Mini 3 ist die richtige Wahl, wenn …

  • … du auch bei Dämmerung oder trübem Wetter fliegen willst
  • … du Content für Social Media in Hoch-Format produzierst
  • … du die längstmögliche Flugzeit brauchst (Reisefotografie)
  • … du die 80 € Aufpreis gegenüber der Mini 4K in Kauf nehmen willst

Wer ausschließlich bei hellem Wetter fliegt und mit 31 Minuten Flugzeit auskommt, bekommt mit der DJI Mini 4K zum etwas niedrigeren Preis ebenfalls eine sehr gute Drohne.

4,6 / 5,0

Unser Urteil: Mit dem aktuellen Preis von 329 € ist die DJI Mini 3 eine der besten Käufe im Einsteiger-Segment. Der Abstand zur Mini 4K ist so klein, dass die deutlich bessere Kamera, längere Flugzeit und der Vertikal-Modus den Aufpreis für viele rechtfertigen. Klare Empfehlung für alle, die ihre erste Drohne mit Zukunftsreserve kaufen wollen.

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