DJI Mini 3 Drohne mit größerem Sensor und vertikalem Video-Modus
Im Test

DJI Mini 3

★★★★★ 249 g 4K/30fps HDR 38 Min. 10 km

Die Premium-Variante der DJI-Mini-Reihe: größerer 1/1,3″-Sensor, längere Flugzeit, vertikaler Modus für Social-Media-Content.

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Kurzfazit vorweg

Die DJI Mini 3 ist ein echtes Upgrade gegenüber der Mini 4K, aber kein Muss. Größerer Sensor, längere Flugzeit, vertikaler Video-Modus – das sind echte Vorteile. Aber für Einsteiger, die hauptsächlich Spaß haben und Urlaubserinnerungen festhalten wollen, ist die Mini 4K in 95 % der Fälle die klügere Wahl.

Der Hauptunterschied: Der Sensor

Die Mini 3 hat einen 1/1,3″-Sensor, die Mini 4K einen 1/2,3″. Das klingt nach kleiner Zahl, macht aber in der Praxis den größten Unterschied aus: Bei Dämmerung, bedecktem Himmel und Indoor-Aufnahmen fängt die Mini 3 deutlich mehr Licht ein. HDR in Video und Foto ist damit realistisch, bei der Mini 4K nur rudimentär.

Was noch besser ist

  • 38 Minuten Flugzeit (vs. 31 Min. bei Mini 4K) – und bis zu 51 Min. mit dem optionalen Plus-Akku
  • Vertikaler Modus: Die Kamera dreht sich für Instagram/TikTok-Content um 90°
  • Bessere Funkverbindung: stabiler in der Stadt, weniger Abbrüche
  • QuickShots & intelligente Flugmodi: umfangreicher als bei der Mini 4K

Was nicht besser ist

Überraschung: Trotz des Premium-Preises fehlt auch der Mini 3 die Hinderniserkennung.

Wer die Mini 3 Pro (noch teurer) erwartet, wird enttäuscht sein. Keine omnidirektionalen Sensoren, keine aktiven Tracking-Modi wie ActiveTrack 5.0, kein 4K/60fps. Die Pro-Serie ist hier klar abgegrenzt.

Pros & Cons

Was uns gefällt

  • Deutlich bessere Bildqualität bei schwachem Licht
  • 38–51 Minuten Flugzeit (mit Plus-Akku)
  • Vertikaler Modus für Social Media
  • Unter 250 g – kein Führerschein
  • Robusteres Funk-Signal in der Stadt

Was besser sein könnte

  • Knapp das Doppelte der Mini 4K
  • Keine Hinderniserkennung trotz Premium-Preis
  • Kein 4K/60fps
  • Plus-Akku wiegt 290 g – dann Führerschein-Pflicht

Für wen lohnt sich der Aufpreis?

Die DJI Mini 3 ist die richtige Wahl, wenn …

  • … du oft bei Dämmerung oder in Innenräumen fliegen willst
  • … du Content für Social Media in Hoch-Format produzierst
  • … du die längstmögliche Flugzeit brauchst (Reisefotografie)
  • … dir der Qualitätssprung bei Videos die 200 € Aufpreis wert ist

Wer nur gelegentlich fliegt und Urlaubsvideos macht, bekommt mit der DJI Mini 4K zu deutlich weniger Geld das ausgewogenere Paket.

4,6 / 5,0

Unser Urteil: Die DJI Mini 3 ist die technisch bessere Drohne – aber die Mini 4K ist die bessere Empfehlung für 80 % der Einsteiger. Die Mini 3 lohnt sich nur, wenn dich die konkreten Upgrades (Sensor, Flugzeit, Vertikal-Modus) abholen.

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